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Aktuelle Informationen zum Thema Presserecht:

Keine Samthandschuhe

Kaum gibt es wieder einen Strafprozess gegen eine halbwegs prominente Persönlichkeit, stürzt sich die Journaille im Rudel auf die Story als ob es reines Entertainment wäre. Es geht dabei um den Lebensgefährten einer Schwimmerin, die zuletzt 2004 – also vor über zehn Jahren – zuletzt sportliche Erfolge feierte. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) holt sogleich die […]


Gewerbsmäßige Leichenfledderei mit der Kamera

Die Entscheidung könnte Präzedenz-Charakter haben: Ein „Blaulicht“-Reporter muss dem von ihm nicht ausreichend anonymisierten Unfallopfer 10.000 Euro Schmerzensgeld wegen der Veröffentlichung dieser Aufnahmen vom Unfall im Internet zahlen. Kurz nach Eintreffen der Rettungskräfte war auch der Blaulicht-Reporter da Das Unfallopfer war am 20. Mai 2014 mit seinem schweren Geländewagen in Dorsten von der Straße abgekommen […]


Jahrzehntealtes Nacktfoto

Die Pressekammer am Landgericht München I hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob eine Zeitung ein Jahrzehnte altes Nacktfoto zur Illustration aktueller Berichterstattung verwenden darf. „Bild“ hatte anlässlich des Einzuges von Corinna Drews in das RTL-Dschungelcamp 2014 ein Nacktfoto aus dem Playboy veröffentlicht, das bereits vor 33 Jahre erschienen war. Das Nacktfoto verdeutliche, wie […]


Nicht zur Veröffentlichung bestimmt

Der Rechtsanwalt Christian Schertz aus Berlin ist insbesondere auf Presserecht und den Schutz von prominenten Mandanten im Bereich ihres Persönlichkeitsrechts fokussiert. In brenzligen Fällen warnt er die Redaktionen auch schon einmal „aus gegebenem Anlass“ davor, über einen bestimmten Sachverhalt einen Prominenten betreffend zu berichten. Solche „presserechtlichen Informationsschreiben“ enden für gewöhnlich mit dem Satz: Dieses Schreiben […]


„Busen-Streit“ vor dem Landgericht Köln

Unfassbar eigentlich, dass dieses wichtige Thema bisher nicht in der Blawgosphäre thematisiert wurde: Der „Busen-Streit“ von Collien Ulmen-Fernandes. Ich sehe nun förmlich die ersten Leser den Kopf schütteln und sich fragen, wo sie hier bloß reingeraten seien – aber: Dies sind Fragen, mit denen sich ein Gericht sowie zumindest zwei Rechtsanwälte (nebenbei bemerkt: Zivilisten) beschäftigen […]