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Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2012

Was die Kriminalität angeht, gibt es in Deutschland ein Nord-Süd-Gefälle – das legt zumindest die Polizeiliche Kriminalstatistik 2012 nahe, die am Mittwoch vom Bundeskriminalamtes (BKA) vorgestellt wird und heute bereits Spiegel online vorliegt.

Danach waren Berlin, Bremen und Hamburg die Bundesländer mit den meisten Straftaten pro 100.000 Einwohner. Die gefährlichste Großstadt ist jedoch Frankfurt am Main, München die sicherste. Folgende Delikte weisen insgesamt die höchsten Wachstumsraten auf:

  • Betrugsfälle bei Lastschriftverfahren +13,8 Prozent
  • Betrug mit gestohlenen Daten von Zahlungskarten +22,4 Prozent
  • Wohnungseinbrüche +8,7 Prozent

Insgesamt stieg die Kriminalität 2012 im Vergleich zum Vorjahr nur sehr geringfügig um 0,1 Prozent an. Gleichzeitig sank die Aufklärungsquote von 54,7 auf 54,4 Prozent. Noch immer stellen Diebstähle den größten Deliktsbereich dar – fast 40 Prozent der rund sechs Millionen erfassten Straftaten entfielen auf diesen Bereich.

Update vom 17.05.2013:
netzpolitik.org weist darauf hin, dass Kriminalität online besser aufgeklärt wird wie offline. Straftaten mit dem „Tatmittel: Internet“ wurden demnach prozentual häufiger aufgeklärt wurden als alle Straftaten im Gesamtdurchschnitt.

Generell ist allerdings die Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik ohnehin begrenzt.

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