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Standortvorteil Hamburg

Hamburg ist (wie wir Hamburger gern ganz unbescheiden feststellen) nicht nur die schönste Stadt der Welt, sondern hat auch einen enormen Standortvorteil. Ein Strafverteidiger erzählte mir kürzlich, dass von Hamburg aus insgesamt 14 Landgerichte mit dem Auto in weniger als zwei Stunden erreichbar sind. Das gäbe es sonst nirgendwo in Deutschland – vor allem durch höheres Verkehrsaufkommen beispielsweise im Ruhrgebiet.


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Die Landgerichte sind: Hamburg, Itzehoe, Kiel, Flensburg, Lübeck, Bremen, Schwerin, Stade, Lüneburg, Hannover, Oldenburg, Braunschweig, Hildesheim, Verden.

Nimmt man dann noch Landgerichte hinzu, die in unter zweieinhalb Stunden erreichbar sind (Rostock, Neuruppin, Aurich, Osnabrück), kommt man sogar auf ganze 18. Dank der guten ICE-Verbindung nach Berlin (eineinhalb Stunden) lässt sich selbst dieses Gericht schnell und ohne Übernachtung erreichen.

Ideale Bedingungen, oder? Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrem Standort gemacht?

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3 Kommentare zu “Standortvorteil Hamburg

  1. Na, das ist doch mal ein netter Zusatz für den Briefkopf statt „zugelassen bei allen LG/OLG“: „erreicht 14 LG innerhalb 2 Stunden Fahrtzeit“

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  2. Sogar nach Köln brauche ich mit dem Auto aus dem Ruhrgebiet nur etwa eine Stunde, bei Stau auch mal anderthalb. Und mindestens folgende Landgerichte erreiche ich mit deutlich weniger als zwei Stunden Fahrzeit von meinem Kanzleisitz in Oberhausen: Landgericht Aachen, Arnsberg, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Hagen, Kleve, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Münster, Osnabrück, Siegen, Wuppertal; knapp kann es werden nach Detmold, Koblenz, Limburg und Paderborn – hier braucht man ohne Stau etwa eindreiviertel Stunden. Mit Düsseldorf, Hamm und Köln sind sogar drei OLG innerhalb der zwei Stunden erreichbar. Und da ich auch schon mal in Hamburg war, möchte ich behaupten, dass der Verkehr dort auch nicht weniger stauanfällig ist als an Rhein und Ruhr, allerdings hier das Autobahnnetz deutlich besser ist. Die hohe Zahl der erreichbaren Gerichte
    erscheint mir jedenfalls für Ballungszentren nicht ungewöhnlich; ich vermut, dass
    man in Ballungsgebieten wie Mannheim/Ludwigshafen/Heidelberg oder Frankfurt/Mainz/Wiesbaden auch auf eine hohe Zahl erreichbarer Gerichte kommt.

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  3. Sollte dann Hannover nicht besser sein als Standort? Von dort erreicht man ja alle die von Hamburg aus erreichbaren LGs plus die im Ruhrgebiet^^

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