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In der U-Bahn verquatscht

Es war zwar schon im Mai 2014, dass eine Gruppe von Männern auf der Hamburger Reeperbahn den Junggesellenabschied ihres Freundes feierte – doch der Abend nahm ein böses Ende. Gegen 4.30 Uhr fühlen sich zwei vorbeikommende junge Männer von diesem feiernden Herrengespann offenbar derart belästigt, dass sie auf einen Einzelnen aus der Gruppe einschlagen. Dieser sackt sofort ohnmächtig zu Boden, die Täter können unerkannt flüchten.

Polizei fahndet nach Reeperbahn-Schlägern

Nun fahndet die Polizei Hamburg jedoch öffentlich nach den Tätern. Dass es überhaupt Anhaltspunkte auf die Täter gibt, hat die Polizei einer Zeugin zu verdanken. Sie saß kurz nach der Tat in der U-Bahn und hörte dort ein verdächtiges Gespräch zwischen drei Jugendlichen mit an. Einer von denen erzählte nach den Angaben der Zeugin deutlich hörbar, er habe gerade jemanden „ins Koma geprügelt“. Die Frau ging zur Polizei, diese konnte daraufhin die Videoaufnahmen mit den mutmaßlichen Tätern aus der Überwachungskamera in der U-Bahn sicherstellen. Zwar sind die Aufnahmen recht unscharf, dennoch rechnet sich das Landeskriminalamt gute Chancen aus, den Abgebildeten wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung ermitteln zu können.

In der U-Bahn geprahlt

Der Verdächtige hatte bei seiner Prahlerei in der U-Bahn keineswegs übertrieben: Gemeinsam mit einem weiteren Beteiligten hatte er dem 32-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen damals so heftig auf den Kopf geschlagen, dass dieser schwere Hirnblutungen erlitt und sofort operiert werden musste. Einige Zeit lag er im Koma und befindet sich auch noch mehr als vier Monate nach der Tat in ärztlicher Behandlung sowie in der Reha.

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