Februar 2014 - Strafakte.de
Strafakte.de

Wer nichts zu verbergen hat, muss auch nichts befürchten

Ein weiteres Mal holt Thomas Fischer in der Printausgabe der „Zeit“ zum Rundumschlag aus – entfernt beschäftigt sich auch dieser Artikel mit dem Täter- und Opferbild – diesmal allerdings mit abermals vertauschten Rollen. Unser Recht lebe von klaren Grenzen zwischen erlaubtem und verbotenem Verhalten, wird der Leitartikel unter dem Statement „Einspruch eines Bundesrichters“ eröffnet. Wer nichts Strafbares tue, […]


Tratschtanten und Besserwisser

In den Fall Edathy mischt sich nun auch die Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Person des Vorsitzenden Rainer Wendt ein. Er zeigt sich im Handelsblatt verärgert über das Verhältnis von Politik, Justiz und Sicherheitsbehörden – besonders missfällt ihm die nun laut gewordene Kritik am Bundeskriminalamt (BKA): Es kann nicht sein, dass neugierige Politiker ihre Nasen tief […]


Nun doch: Strafanzeige gegen Alice Schwarzer

2014 scheint für Alice Schwarzer ein turbulentes Jahr zu werden: Nach ihrer Selbstanzeige im vergangenen Jahr glaubte die 71-jährige, dass sich das Kapitel Steuerhinterziehung damit wohl erledigt habe – das sah die Staatsanwaltschaft Köln jedoch anders und leitete ein Ermittlungsverfahren ein, um zu prüfen, ob die Selbstanzeige auch vollständig ist. Dann der Ärger um den […]


Das subjektive Ungerechtigkeitsempfinden

Zweifelsohne gibt es in Deutschland Justizopfer aufgrund von Fehlurteilen – nicht selten habe ich darüber hier in der Strafakte berichtet. Aber insbesondere wenn man hier oder in anderen juristischen Blogs die Kommentare einzelner Nutzer liest, beschleicht einen der Eindruck, man lebe in einem Unrechtsstaat. Woher kommt dieses subjektive Ungerechtigkeitsempfinden? Besser nicht unverteidigt Das in vielen […]


Selbstleseverfahren, Band 45

Im Zentrum der Berichterstattung standen in dieser Woche weiterhin die Fälle Edathy und Wulff – so verschieden diese auch sein mögen. Es ist schlimm genug, beide Namen in einem Atemzug zu nennen, doch das verbindende Element ist das Versagen der Staatsanwaltschaft Hannover. Lesenswert ist auch die Titelgeschichte des aktuellen „Spiegel“ (Print): „Die Übergriffigen“.